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Raum schaffen. Zur Idee einer konstruktiven Auflösung des ehemaligen Dollfuß-Museums in Texingtal

Raum schaffen. Zur Idee einer konstruktiven Auflösung des ehemaligen Dollfuß-Museums in Texingtal published on

25. Jänner 2024, 18.30 Uhr Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, Expostmusik, Raum DO0454

Die Abteilung Ästhetik und Pragmatik audiovisueller Medien lädt im Rahmen des Seminars „Austrofaschistische Relikte im öffentlichen Raum“ des Co.Labs Erinnerungsarbeit • ästhetisch-politische Praktiken zum Gastvortrag von Remigio Gazzari.

Mit der Ernennung des ehemaligen Texingtaler Bürgermeisters zum Innenminister im Dezember 2021 rückte eine Gedächtnisinstitution ins öffentliche Interesse, die bis dahin vorrangig einem Fachpublikum als Irritation im Feld zeithistorischer Ausstellungspraxis bekannt war: das 1998 im Geburtshaus errichtete „Dr.-Engelbert-Dollfuß-Museum“. Das im November 2023 präsentierte Konzept „Raum schaffen“ sieht eine grundlegende Abkehr vom Versuch vor, problematische Erinnerungszeichen mit Zusatztafeln oder kontextualisierenden Texten zu entschärfen. Stattdessen wird im Rahmen eines umgekehrten Museumskonzepts die bisherige Institution Schritt für Schritt in einem partizipativen Prozess aufgelöst. So wie beim Aufbau einer Ausstellung werden Objekte quellenkritisch befragt. Anstatt sie aus anderen Sammlungen zu entnehmen, werden sie in Archive, Museen oder Privatsammlungen überführt, wo sie in temporären Ausstellungen helfen, das Projekt bundesweit wirken zu lassen. Akteur:innen sind dabei lokale Bürger:innen, Schüler:innen, Wissenschafter:innen und Künstler:innen.

Remigio Gazzari arbeitet als Archivar im Bruno Kreisky- und Johanna Dohnal Archiv sowie als Kurator an Ausstellungs-, Forschungs- und Vermittlungsprojekten mit dem Schwerpunkt österreichische Zeitgeschichte und Erinnerungskultur. Zuletzt kuratierte er die Ausstellung „Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich.

[# 11] Co.Lab Erinnerungsarbeit • Ästhetisch-politische Praktiken

Ästhetik und Pragmatik audiovisueller Medien

Zulassungsprüfungen SoSe 2024

Zulassungsprüfungen SoSe 2024 published on

 

Die nächsten Zulassungsgespräche finden am 23., 25. und 29. Jänner 2024 statt!

Sie können sich jetzt an der Kunstuniversität Linz für das Masterstudium Medienkultur- und Kunsttheorien im Sommersemester 2024 bewerben.

Zulassungsgespräche per Anfrage per email mkkt@kunstuni-linz.at.

23. Jänner 2024, 14.00 bis 16.30 Uhr (vor Ort)
25. Jänner 2024, 9.00 bis 11.00 Uhr (vor Ort)
29. Jänner 2024, 10.00 bis 12.00 Uhr (online)

Informationen zur Bewerbung und den einzureichenden Unterlagen finden Sie hier.

To Be Real: The Uses of the Personal in Queer Criticism

To Be Real: The Uses of the Personal in Queer Criticism published on

23. Jänner 2024, 18.00 Uhr – Domgasse 1, Expostmusikraum , 4020 Linz

Vortrag von Prof. Dr. Heather Love im Rahmen der Reihe „relatifs“, veranstaltet von der Abteilung Kunstgeschichte und Kunsttheorie.

Heather Love wird in ihrem Vortag ihre Forschungen zur Rolle des Persönlichen in queerer Literatur vorstellen. Sie geht dabei unter anderem dem Spannungsverhältnis von poststrukturalistischer Identitätskritik und dem Wert individueller Authentizität in der Queer Theory nach.
Sie lehrt Englische Literaturwissenschaft und Gender Studies an der University of Pennsylvania. Ihre Forschungsschwerpunkte beinhalten Gender and Sexuality Studies, Literatur und Kultur des 20. Jahrhunderts, Affect Studies, Soziologie und Literatur, Disability Studies, Film und Visuelle Kultur sowie Kritische Theorie. Zu ihren Buchpublikationen gehören Feeling Backward: Loss and the Politics of Queer History (Harvard University Press 2007) und Underdogs: Social Deviance and Queer Theory (University of Chicago Press 2021). Sie ist Herausgeberin eines Themenhefts von GLQ zu Gayle Rubin (“Rethinking Sex”) und Mitherausgeberin (mit Stephen Best und Sharon Marcus) eines Sonderhefts von Representations („Description Across Disciplines“). 2023 erschien der Band Literary Studies and Human Flourishing, den sie gemeinsam mit James F. English herausgegeben hat (Oxford University Press). Loves Aufsätze behandeln unter anderem soziales Stigma, Transgender Literatur und Formen des Lesens/der Interpretation in der Literaturwissenschaft.

 

steirischer herbst: narrativ kuratieren

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28. November 2023, 18.00 Uhr – Domgasse 1, Expostmusikraum , 4020 Linz

Vortrag von Dr. Ekaterina Degot im Rahmen der Reihe „relatifs“, veranstaltet von der Abteilung Kunstgeschichte und Kunsttheorie.

Ekaterina Degot widmet sich in ihrem Vortrag der Praxis des Kuratierens zwischen Bildender Kunst und Theater.Sie ist Kunstwissenschaftlerin, Chefintendantin und Kuratorin des Festivals steirischer herbst. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte in Moskau und in St. Petersburg forschte und lehrte sie als wissenschaftliche Stipendiatin in den USA und Paris. 2002 war sie als Gastprofessorin an der Universität Konstanz tätig. Sie publizierte zur Situation der russischen und postsowjetischen Kunst, zur Ästhetik von Bildverfremdungen und zur transmedialen Utopie der Russischen Avantgarde und des Sozialistischen Realismus. Im Jahr 2002 kuratierte sie die vielbeachtete Ausstellung „Ein Krieg in der Ferne“ im Rahmen des Festivals steirischer herbst.

 

Gläserne Texte

Gläserne Texte published on

16. November 2023, 19 Uhr
Galerie MAERZ, Eisenbahngasse 20, 4020 Linz

Die Gläsernen Texte sind ein Hybrid aus Lesereihe und Textwerkstatt, niederschwellig und für alle offen, die regelmäßig in entspannter Atmosphäre eigene Texte lesen und kritisieren möchten. Das Büro für nützliche Fiktionenco.lab (Leitung: Prof. Gloria Meynen, Abteilung Medientheorien, Kunstuniversität Linz) und die MAERZ Künstler- und Künstlerinnenvereinigungfreuen sich sehr, diese spannende Institution im Rahmen des Programms „Flausen“ zu Gast zu haben.

„Trauern, Pinge, Einsamkeit: Arbeiten zwischen Schwund und Heilung“

Im Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft versuchen Felber, Handl und Kraner den Rückbau jener Mechanismen voranzutreiben, die Vereinzelung fördern. Zwischen notwendiger kollektiver Trauerarbeit, dem Aufgeben von Schutzhaltungen und dem Umgang mit erodierenden Konzepten, werden auf der Bühne Verknüpfungen geschaffen, die Denkprozesse bis zur Handlungsmöglichkeit anreichern. Zwischen Lesung, Performance und Gespräch angesiedelt, versucht der Abend den Werkstattcharakter von „Gläserne Texte“ in ein Bühnenprogramm zu übersetzen.

Es lesen und diskutieren:
Ella Felber, Julius Handl und Jakob Kraner
Moderation: Laura Untner

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Macht euch verwandt

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𝕄𝕒𝕔𝕙𝕥 𝔼𝕦𝕔𝕙 𝕧𝕖𝕣𝕨𝕒𝕟𝕕𝕥! 𝕍𝕠𝕞 𝕋𝕣ä𝕦𝕞𝕖𝕟 💭 ℍ𝕒𝕝𝕝𝕦𝕫𝕚𝕟𝕚𝕖𝕣𝕖𝕟 😵‍💫 𝕦𝕟𝕕 𝕄𝕚𝕤𝕤𝕧𝕖𝕣𝕤𝕥𝕖𝕙𝕖𝕟 😫 𝕚𝕟 𝕄𝕖𝕟𝕤𝕔𝕙, 𝕋𝕚𝕖𝕣 𝕦𝕟𝕕 𝕋𝕖𝕔𝕙𝕟𝕚𝕜.

Lehrende: @lona_gaikis @kunstunilinz @Institut für Medientheorien

Was ist Intelligenz? Was ist Intellekt? Träumen Faultiere 🦥 und was hat das mit dem Menschen zu tun? (Neben Haraway) lesen wir uns in die Philosophie von Susanne K. Langer ein und befassen uns mit Medientheorien indigener Philosoph*innen (First Nations). Wir werden uns eingehend mit der Idee des Geistes und seiner Darstellung in generativen KI Systemen befassen.

DONNERSTAGS 10:00-13:00 👉 09/11/2023; 23/11/2023; 30/11/2023; 14/12/2023; 11/01/2024; 18/01/2024; 25/01/2024.

Kunstuniversität Linz (DOM 4.17)

zuı˥ ʇɐ̤ʇısɹǝʌıunʇsun⋊

Bild: Google, Deep Dream [Entwickler: Alexander Mordvintsev]. Neuronales Netzwerk im Frühstadium.